Inhaltsbeschreibung der Autorin
Menschen, die mit einer suchtkranken Person zusammenleben, werden dabei oft selbst in ihrer Persönlichkeitsentwicklung beeinträchtigt, gekränkt und auch in vielen Fällen krank. Andererseits unterstützen sie das süchtige Verhalten auffallend häufig und tragen so zu dessen Weiterentwicklung bei.
In den USA haben die Betroffenen selbst den Begriff der "Co-Abhängigkeit" geprägt und Arbeitsansätze entwickelt, mit denen ihre Probleme berücksichtigt werden. Die Autorin stellt amerikanische Ansätze vor, die sich in den Bereichen der Selbsthilfe, Beratung, Einzel- und Familientherapie bewährt haben. Sie schildert Entwicklungen bei Partnerinnen und Partnern, Eltern, Kindern und Geschwistern von Suchtkranken und beschreibt, wie sich ihre Sichtweise und praktische Arbeit durch die Auseinander-setzung mit dem Konzept von Co-Abhängigkeit verändert haben.