Neu-Anspach. Suchtkrankheiten sind ein Problem, das fast allen
Generationen und Gesellschaftsschichten gleichermas- sen zu
schaffen macht, und wer einmal in die Fänge von Alkohol oder
Medikamenten geraten ist, kann sich nur schwer und selten allein
wieder von seinem Leiden befreien. Selbst wenn Therapien
erfolgreich waren, eine schwache Stelle bleibt immer zurück, und
die gilt es zu schützen.
In einer Gruppe sind gute Voraussetzungen für einen langfristigen
Triumph über den Sog der Suchtstoffe gegeben, das wissen
Antoneta Tupeei-Schöffel und Peter Werner aus Erfahrung.
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Sie
haben ihr Engagement denen gewidmet, die in unterschiedlichem
Maß von einer Suchtkrankheit betroffen sind. Seit sieben Jahren
besteht die Freiwillige Suchtkrankenhilfe, die sich ein Mal pro
Woche trifft. Seit Dienstag hat die von Schöffel und Werner
geleitete Gruppe ein neues Domizil. Auf der Suche nach einem
Gruppenraum stießen sie im Hochtaunusstift auf offene Türen. Gerne
war die Leitung des Altenwohn- und Pflegeheims in der Neu
-Anspacher Raiffeisenstraße bereit, die Selbsthilfegruppe
aufzunehmen und gestattet die unentgeltliche Nutzung eines
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Klubraums in ihrem Anwesen. Marlies Berger, stellvertretende
Einrichtungsleiterin, ließ es sich denn auch nicht nehmen, die
Gruppe zu ihrem ersten Treff mit
einer symbolischen Schlüsselübergabe willkommen zu heißen. Sie freute sich, auch
diese Facette des sozialen Engagements zu
unterstützen zu können.
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