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Neues Domizil für die Suchtkrankenhilfe

Von Frank Saltenberger
Foto: Frank Saltenberger

Neu-Anspach.
Suchtkrankheiten sind ein Problem, das fast allen Generationen und Gesellschaftsschichten gleichermas-
sen zu schaffen macht, und wer einmal in die Fänge von Alkohol oder Medikamenten geraten ist, kann sich nur schwer und selten allein wieder von seinem Leiden befreien. Selbst wenn Therapien erfolgreich waren, eine schwache Stelle bleibt immer zurück, und die gilt es zu schützen. In einer Gruppe sind gute Voraussetzungen für einen langfristigen Triumph über den Sog der Suchtstoffe gegeben, das wissen Antoneta Tupeei-Schöffel und Peter Werner aus Erfahrung.



Sie haben ihr Engagement denen gewidmet, die in unterschiedlichem Maß von einer Suchtkrankheit betroffen sind. Seit sieben Jahren besteht die Freiwillige Suchtkrankenhilfe, die sich ein Mal pro Woche trifft. Seit Dienstag hat die von Schöffel und Werner geleitete Gruppe ein neues Domizil. Auf der Suche nach einem Gruppenraum stießen sie im Hochtaunusstift auf offene Türen. Gerne war die Leitung des Altenwohn- und Pflegeheims in der Neu -Anspacher Raiffeisenstraße bereit, die Selbsthilfegruppe aufzunehmen und gestattet die unentgeltliche Nutzung eines


Klubraums in ihrem Anwesen. Marlies Berger, stellvertretende Einrichtungsleiterin, ließ es sich denn auch nicht nehmen, die Gruppe zu ihrem ersten Treff mit einer symbolischen Schlüsselübergabe willkommen zu heißen. Sie freute sich, auch diese Facette des sozialen Engagements zu unterstützen zu können.



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