Diese Anteile werden bei den sogenannten "nicht stofflichen" Süchten wie z.B. Spiel- oder Arbeitssucht noch deutlicher als bei Drogen-süchtigen.
Die stoffgebundenen Süchte haben wesentliche Besonderheiten im Vergleich mit den "nicht stofflichen".
Durch den Konsum eines Suchtmittels (Alkohol, Tabletten, Ecstasy usw.) wird die angestrebte Befindlichkeitsveränderung durch das Ein-wirken der Droge auf das Zentralnervensystem herbeigeführt. Die Entzugserscheinungen sind zwangsläufiger und stärker als bei Tätigkeitssüchtigen.
Auch die körperlichen Folgeerscheinungen sind bei "stoffgebundenen" Süchten aufgrund der giftigen Wirkung der Stoffe sichtbarer.
Man unterscheidet nicht nur zwischen "stoffgebundenen" und "nicht stoffgebundenen" Süchten, sondern die Drogen selbst werden nochmals in legale und illegale Drogen unter-teilt.