Vereins-Satzung

§ 7 Alljährlich findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt, zu der alle Mitglieder vom Vorstand unter Angabe der Tagesordnung schriftlich einzuladen sind. Die Einladungsfrist beträgt vier Wochen. Anträge zu Mitgliederversammlungen müssen mindestens eine Woche vor dem Versammlungstermin schriftlich dem Vorstand eingereicht und begründet sein.

Der Mitgliederversammlung obliegen:
1.) Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes des Vorstandes
2.) Entlastung des gesamten Vorstandes
3.) Wahl des Vorstandes Der Vorstand wird in geheimer Wahl auf zwei Jahre mit einfacher Mehrheit gewählt. Er führt die Geschäfte des Vereins bis zur Neuwahl weiter. Die Wahl des 1. Vorsitzenden hat vor der Wahl der übrigen Vorstandsmitglieder in einem gesonderten Wahlgang zu erfolgen
4.) Wahl der Revisoren
5.) Beschlussfassung über den Vereinshaushalt
6.) Änderung der Satzung
7.) Entscheidung über die eingereichten Anträge
8.) Auflösung des Vereins Jede ordnungsgemäße anberaumte ordentliche oder außerordentliche Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. Sie beschließt mit einfacher Mehrheit. Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins können nur mit ¾ Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden, mindestens jedoch der absoluten Mehrheit aller stimmberechtigten Mitglieder. Über alle Mitgliederversammlungen ist Protokoll zu führen, wobei Beschlüsse und das jeweilige Abstimmungsergebnis im Wortlaut bzw. genau festzuhalten sind. Diese Niederschriften sind vom geschäftsführenden Vorstand und der/dem Protokollführer zu unterzeichnen. Sie ist aufzubewahren.

§ 8 Der Vorstand ist verantwortlich für die ordnungsgemäße Ausübung aller Ämter und hat im Verhinderungsfall eines Vorstandsmitgliedes für eine rechtzeitige Vertretung zu sorgen. Der Vorstand gibt sich als Rahmen seiner Tätigkeit eine Geschäftsordnung, die in der jeweils geltenden Fassung den Mitgliedern zur Information vorgelegt wird. Im Rahmen einer weiteren Geschäftsordnung kann der Vorstand die Pflichten eines Geschäftsführers regeln, die dann vertraglich mit einem einzusetzenden Geschäftsführer geregelt werden müssen. Auch diese Geschäftsordnung wird den Mitgliedern zur Information vorgelegt. Der Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit, bei Stimmengleichheit zählt die Stimme des Vorsitzenden doppelt Der Vorstand achtet darauf, dass die Beratung und Betreuung abhängigkeitserkrankter Menschen unter staatlich anerkannter Fachaufsicht erfolgt. Die Mitglieder des Vorstandes und die sonstigen Mitglieder üben ihre Ämter ehrenamtlich aus. Auf Beschluss der Mitgliederversammlung erhalten die Vorstandsmitglieder und die übrigen Vereinsmitglieder eine im Verhältnis zu ihren Aufgaben angemessene Aufwandsentschädigung. Über jede Vorstandssitzung ist eine Niederschrift zu fertigen, die von dem die Sitzung leitenden Vorstandsmitglied und ggf. der /dem Protokollführerin/-führers zu unterzeichnen ist. Die Niederschrift ist aufzubewahren.

§ 9 Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an den „Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband, Landesverband Hessen e.V.“, der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke und zwar für die Aufgaben der Suchtkrankenhilfe zu verwenden hat.


Bad Homburg, den 26. März 2012

Der Gesamtvorstand