Vereins-Satzung

der Freiwilligen Suchtkrankenhilfe e.V.
in der geänderten Fassung vom 26. März 2012
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§ 1 Der Verein führt den Namen „Freiwillige Suchtkrankenhilfe e.V.“.
Er ist in das beim Amtsgericht Frankfurt/Main geführte Vereinsregister unter der Nummer 7168 eingetragen. Sitz des Vereins ist in: 65733 Eschborn, Gerichtsstand ist Frankfurt/Main.

§ 2 Anliegen und Zweck des Vereins ist die Abwehr der Gefahren des Alkohol- Drogen- und Medikamentenmissbrauches. Zweck des Vereins sind die Information und die Beratung sowie die begleitende Hilfe und stabilisierende Maßnahmen für Betroffene und Angehörige. Der Verein arbeitet im Verbund mit verschiedensten Institutionen, die mittelbar und unmittelbar an dem Genesungsprozess des Suchtkranken und der Angehörigen mitwirken. Das Prinzip der Freiwilligkeit ist die Grundlage aller Maßnahmen.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung (1. Ausfertigung vom 16.3.1976) in der jeweils gültigen Fassung. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Ziele und Zwecke.
Die Mitglieder erhalten bei Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keine Anteile des Vereinsvermögens. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Mitglieder können sowohl natürliche als auch juristische Personen werden.

Es gibt vier Arten von Mitgliedschaften:
1.) Aktive Mitglieder

Ordentliches aktives Mitglied kann werden, wer einen mindestens 2-jährigen Besuch der FSH oder einer einschlägigen SH-Gruppe, eine erfolgreiche Ausbildung zum Suchtkrankenhelfer und bei Betroffenen eine mindestens 2-jährige Abstinenz nachweisen kann. Abweichende Regelungen bedürfen einer Mitgliederversammlung. Als unabdingbar für die Arbeit der Mitglieder wird die regelmäßige Teilnahme aller im Beratungsdienst und der Gruppenarbeit stehenden aktiven Mitglieder an der Supervision angesehen sowie die Bereitschaft, sich ständig im Rahmen der gebotenen Möglichkeiten weiterzubilden. Der Vorstand hat in Ausnahmefällen die Möglichkeit, abweichende Regelungen mit einzelnen Mitgliedern zu treffen, wenn deren begrenzte Mitarbeit im Vereinsinteresse als geboten erachtet wird.

2.) Passive Mitglieder
Passives Mitglied kann ein aktives Mitglied längstens für die Dauer von 2 Jahren werden, wenn es sich vorher und mindestens drei Monate vor der Passivstellung von seinen Aufgaben entbinden lässt. Abweichende Regelungen bedürfen einer Mitgliederversammlung.

3.) Fördernde Mitglieder
Fördernde Mitglieder können werden Personen, Institutionen, Behörden, Vereine und Firmen. Das Fördernde Mitglied hat keine Stimmrechte wie die aktiven Mitglieder.

4.) Ehrenmitglieder
Der Vorstand kann ehemalige aktive Mitglieder des Vereins als Ehrenmitglieder in den Verein aufnehmen. Die Ehrenmitglieder haben das Recht an den ATA – Sitzungen, der Jahreshauptversammlung jeweils beratend teilzunehmen. Ein Stimmrecht haben die Ehrenmitglieder nicht. Pflichten gehen die Ehrenmitglieder nicht ein, Sie unterliegen jedoch der Satzung. Über Anträge auf Aufnahme in den Verein entscheidet der Vorstand. Mit der Aufnahme in den Verein erkennt das Mitglied die Satzung des Vereins an.